Berlin: DHL-Transporter angezündet

DHL-Fahrzeug„In der Nacht zu Montag wurde in Neukölln ein Lkw der Post-Tochter DHL angezündet. Ein Passant hatte gegen 1 Uhr früh die Flammen bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Es wurden in der linken Szene oft verwendete Brandbeschleuniger genutzt“, meldete der Tagesspiegel am 20. Januar 2009. Der Berliner Kurier ergänzt: „Diesmal erwischte es keine Luxus-Limousine, sondern ein braves Arbeitstier: Einen lichterloh brennenden gelben Ford Transit, der normalerweise Päckchen und Pakete für den Deutsche-Post-Ableger DHL transportiert, meldete gestern früh gegen 1 Uhr ein Passant auf dem Truseweg dem Feuerwehr-Notruf. Den Löschkräften bot sich am Einsatzort das schon vertraute Bild: Hohe Flammen schlugen aus dem Motorraum des Transporters in die dunkle Nacht. Nachdem diese gelöscht waren, war der brave Päckchen-Muli nur noch Schrott. Personen kamen durch den Brand nicht zu Schaden.“

Der Webseite direct action news wurde eine Erklärung zugeschickt:

„In der Nacht zum 19.1.09 entzündete sich unsere Wut über die bestehenden Verhältnisse an einem Transporter der Deutschen Heeres Logistik (DHL).“ Die Autoren beziehen sich dabei auf den Text, der im Oktober 2008 beim langen Tag des Antimilitarismus entstand.

Anschläge auf DHL-Fahrzeuge soll es laut Berliner Zeitung in der zweiten Januarhälfte auch in Kreuzberg und Friedrichshain gegeben haben.